Wie auch wir Menschen verschieden sind, so sind auch Hunde Lebewesen die sich unterscheiden. Diese Unterscheidungen haben nicht nur etwas mit der Rasse zu tun, sondern auch mit dem Geschlecht. Unsere Hündinnen sind alle ärztlich untersucht, geimpft, gecipt und kastriert.

Im Allgemeinen, werden Hündinnen als anschmiegsamere wesen als Rüden gesehen. Sie markieren weniger und sind leichter zu führen. Hündinnen werden oft als haustreuer und dadurch noch wachsamer beschrieben. Sie lassen sich in der Regel wenig ablenken sind sehr konzentrationsfähig und haben eine schnelle Auffassungsgabe.

Einige Menschen würden sich deswegen immer für eine Hündin entscheiden, während andere einen Rüden vorziehen.

Wichtig bei der Entscheidung ist einzig und allein der Charakter des Tieres. Unsere weiblichen Gegenstücke auf dieser Seite sind, wenn überhaupt, ab und an mal etwas zickig. Im Umgang mit gleich geschlechtlichen Artgenossinnen sind sie da etwas rabiater, als es ein Rüde wäre. Dies liegt im Naturell des weiblichen Hundes.

Bei ihren Kindern, den Welpen, sieht man auch Unterschiede im Verhalten Hündin und Rüde.

Während „PAPA“ Hund zu seinen Kindern oft toleranter und freundlicher ist, reagiert „MAMA“ Hund schon ein wenig dominanter.

Fremde Welpen werden von der Hündin nicht akzeptiert, da sie in Konkurrenz zum eigenen Nachwuchs stehen. Ein stolzer Rüde reagiert da ganz anders. Im Vergleich zur Hündin kann er sich selten sicher sein, ob es sich nicht um seinen eigenen Nachwuchs handelt.

Bildquelle: © Pfoten Verband e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier finden Sie unsere liebevolle „Machos“, die sich über ein Neues Zuhause bei Ihnen freuen würden.

Ein Rüde ist das ganze Jahr an seinen weiblichen Artgenossen interessiert, selbst nach der Kastration. Befindet sich dann auch noch eine läufige Hündin im näheren Umfeld, gibt es oft keinen Halt mehr. Manche Rüden treten sogar in den Hungerstreik, wenn sie nicht wie gewünscht zu ihrer Auserwählten, kommen können. Der Eine oder andere veranstaltet unter Umständen auch schon mal ein Heulkonzert für die Dame seines Herzens. Leider gerät damit dann auch der Gehorsam etwas in den Hintergrund, was aber im Naturell eines Rüden liegt.

Jeder Hundebesitzer stellt sich irgendwann die Frag ob das Kastrieren des Rüden nicht eine gute Alternative zu diesem Zustand ist. Rüden die kastriert wurden stehen dann der Rauflust mit ihren männlichen Artgenossen eher verhalten gegenüber.

Alles andere Untugenden wie Rempeleien an der Leine, Herrchens Wort einfach mal überhören, dass Bett oder die Couch belagern oder lautstark durch das Haus oder die Wohnung rennen, sowie das Nachjagen von Katzen sind nach der Kastration noch vorhanden.  Somit ist eine Kastration kein Allheilmittel von heute auf morgen einen braven und ruhigen Hund zu besitzen. Wenn Frauchen oder Herrchen der Meinung sind das  lange Spaziergänge oder Raufereien mit Ihrem Macho nicht mehr nötig sind, werden Sie schnell nach der Kastration eines besseren belehrt.
Bei manchen Menschen ist Schokolade ein guter Ersatz für manche Dinge, für Ihren Hund sind es die Mahlzeiten, den durch die hormonelle Umstellung ist fast jede Portion zu klein. Das dies auf das Gewicht Ihres Vierbeiner aufschlägt versteht sich von selbst wodurch Sie darauf achten sollten die Portionen anzupassen, damit Ihr Hund nicht zunimmt.

Rüden verhalten sich fremden Rüden gegenüber oft etwas machohaft, es wird ausgetestet, rumgebrummelt, man umkreist sich mit aufgestellter Rute und schaut, wo man steht. Letztlich ist es aber meist „viel Lärm um Nichts“.

Aber keine Angst auch dies Zeit geht vorbei.

Einzig und allein ausschlaggebend ist der Charakter des Tieres.

Typisch Macho markieren Rüden fast überall ihr Revier. Diese Eigenschaft trifft auf die meisten Hündinnen nicht zu.. Da Nachbars Garten nicht gerade für das kleine Geschäft der richtige Platz ist oder die meisten öffentlichen Parks für Hunde tabu sind, sollte Ihr neuer Freund von Anfang an lernen, wo er sein Revier markieren darf oder wo eben nicht.

 

Bildquelle: © Pfoten Verband e.V.

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